2013 – Minimusical Die schöne Schelly

„Die schöne Schelly“ lernte von der weisen Eule.

Fotos

Viele große und kleine Besucher konnte Musikschuldirektor Franz Fuchs zur Aufführung des Minimusicals „Die schöne Schelly“ im Kulturhaus begrüßen. Musikalisch aufbereitet von Katharina Nestler-Thaler und einstudiert von Gerhard Nestler, sangen und spielten die Singschule und die Gruppe „Musikalische Früherziehung“ der Musikschule Bad Waltersdorf sowie der Kinderchor Kaindorf. Musikalisch unterstützt wurden sie von Stefan Teubl am Klavier, Franz Fuchs auf dem Schlagzeug und Herbert Irmler auf der Querflöte. Letzterer las die verbindenden Texte.
Im Musical ging es um das kleine Schaf Schelly, für das Mode, Schönheit und Eitelkeit wichtig ist. Schelly trifft auf viele Tiere, die ihr schönes Fell bewundern, möchte aber nichts davon abgeben. Erst von der weisen Eule lernt sie, dass teilen und helfen schöner ist, als bewundert zu werden.

Aus dem Inhalt:

Autor: Tharlet, Eve; Knister

Dass Schönheit nicht an tollen Klamotten zu messen ist, das sollte mittlerweile Jedermann klar sein. Doch Kinder wissen dies noch nicht und müssen diese Tatsache erst erlenen. Einfach nur zu sagen, dass wahre Schönheit von innen kommt wird Kindern wohl nicht viel nützen. Daher bietet sich ein Kinderbuch mit einer tollen moralischen Geschichte sehr gut an, um dieses heikle Thema zu besprechen oder anzuregen.

Das kleine Schaf Schelly sieht, wie die anderen Schafe auf der Weide geschoren werden und das will sie auch unbedingt, doch ihre Wolle ist noch nicht lang genug. Etwas frustriert macht sich Schelly auf den Weg die Welt zu erkunden. Dabei trifft sie zum Beispiel auf eine Nacktschnecke, die sich so nackt fühlt und gerne etwas Wolle abhaben möchte. Auch das kleine Reh möchte gerne etwas Wolle abhaben, doch Schelly verneint und sagt, dass sie vielleicht nächstes Jahr etwas abgibt. Teilweise ist sie dabei sogar sehr patzig und hochnäsig. Sie war so stolz auf ihr Fell, welches wuchs und wuchs, doch irgendwann wurde es sehr schwer und Schelly begann zu schwitzen und konnte sich kaum noch bewegen, aber für sie zählte nur, dass sie sich als die Schönste fühlte. Und irgendwann kam, was kommen musste, Schelly dachte nur noch an sich selbst…

Natürlich hat die Geschichte ein gutes Ende, welches hier aber nicht verraten werden darf. Die Geschichte ist durchaus als moralische Geschichte zu sehen und dient als Anreiz über sich und sein Leben und sein Verhalten nachzudenken und dieses eventuell zu überdenken. Vorrangig ist das Buch aber für Kinder geschrieben von drei bis fünf Jahre. Genau in diesem Alter beginnen Kinder einfache moralische und philosophische Ideen zu verstehen und darüber nachzudenken. Mit dieser Geschichte bietet sich Eltern oder Erziehern die Möglichkeit das Thema Teilen, Schönheit und Anderssein zu besprechen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s